Aktuelles aus der Gemeinde

Meldung vom 22. Januar 2026

Ausschreibung Kulturlandschaftspreis 2026

Der Schwäbische Heimatbund und die Sparkassen Finanzgruppe Baden-Württemberg verleihen dieses Jahr zum 36. Mal den Kulturlandschaftspreis zur Erhaltung der abwechslungsreichen Kulturlandschaft im Vereinsgebiet des Schwäbischen Heimatbundes - in Württemberg, Hohenzollern und den angrenzenden Gebieten. Neben den drei mit 1.500 € dotierten Hauptpreisen wird noch ein mit 500 € belohnter Sonderpreis für die Erhaltung von Kleindenkmalen vergeben. Außerdem verleihen wir den traditionellen Jugend-Kulturlandschaftspreis als einen der Hauptpreise.
Meldung vom 15. Januar 2026

Aufruf zur Kastration von Katzen

Durch eine rechtzeitige Kastration kann sehr viel Tierleid wirksam vorgebeugt werden. Die Kastration trägt nicht nur zum Tierschutz bei, sondern hilft auch, Konflikte in Wohngebieten zu vermeiden und die Population freilebender Katzen nachhaltig zu reduzieren. Zudem sind kastrierte Tiere meist gesünder, streunen weniger und zeigen ein ruhigeres Verhalten. Die Gemeinde bittet daher alle Katzenhalterinnen und Katzenhalter eindringlich, ihrer Verantwortung nachzukommen und freilaufende Katzen kastrieren zu lassen. Auch das Kennzeichnen und Registrieren der Tiere wird dringend empfohlen, um entlaufene Katzen ihren Besitzern schnell zuordnen zu können.
Meldung vom 15. Januar 2026

Meldepflicht für Hundehalter

Die Gemeinde weist darauf hin, dass die im Gemeindegebiet gehaltenen über 3 Monate alten Hunde innerhalb eines Monats beim Bürgermeisteramt anzumelden sind. Die Steuerpflicht für gehaltene Hunde beginnt zum 01. Januar jeden Jahres, es sei denn, ein Hund wird nach diesem Zeitpunkt 3 Monate alt. Wird ein Hund erst nach dem 1. Januar drei Monate alt, entsteht die Steuerpflicht ab dem Zeitpunkt des Erreichens dieses Alters. Derselben Anmeldepflicht unterliegen Hundehalter, die von auswärts in das Gemeindegebiet zuziehen, auch dann, wenn der Hund am bisherigen Wohnort versteuert wurde.
Meldung vom 08. Januar 2026

Jahresrückblick 2025 und Ausblick in 2026

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Jahreswechsel ist immer ein besonderer Moment: Er lädt uns ein, zurückzublicken auf das, was hinter uns liegt, und zugleich den Blick nach vorn zu richten. Das vergangene Jahr 2025 war geprägt von tiefgreifenden politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen – auf internationaler Ebene ebenso wie in Deutschland, in unserem Land Baden-Württemberg und hier bei uns in den Kommunen vor Ort. Das Jahr 2025 stand bundespolitisch im Zeichen eines Neuanfangs. Nach dem Ende der Ampel-Koalition und den vorgezogenen Bundestagswahlen war es Aufgabe der neuen Bundesregierung, Stabilität zurückzugewinnen und verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen. Die Herausforderungen waren und sind enorm: eine angespannte Haushaltslage, notwendige Investitionen in Infrastruktur und Digitalisierung, Fragen der sozialen Gerechtigkeit sowie die Sicherung von Wirtschaftskraft und Arbeitsplätzen. Wir Kommunen spüren diese Umbrüche deutlich – die finanziellen Herausforderungen bringen es auch für uns in Emerkingen mit sich, dass Projekte überprüft und Prioritäten teilweise angepasst werden müssen. Auf Landesebene stand Baden-Württemberg weiterhin vor der Aufgabe, Klimaschutz, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und sozialen Zusammenhalt miteinander zu verbinden. Themen wie der Ausbau erneuerbarer Energien, die Stärkung des ländlichen Raums, die Sicherung der medizinischen Versorgung und die Zukunft unserer Schulen und Kindergärten bestimmten die politische Agenda. Viele dieser Entscheidungen wirken sich unmittelbar auf unsere Gemeinden aus – und verlangen von uns allen Geduld, aber auch konstruktive Mitwirkung. International bleibt die Lage angespannt. Der anhaltende Krieg in der Ukraine, die aggressive Politik Russlands, die Konflikte im Nahen Osten und die wachsende Bedeutung autokratischer Systeme stellen die internationale Ordnung auf eine harte Probe. Gleichzeitig hat die erneute Präsidentschaft Donald Trumps in den USA spürbare Auswirkungen auf Europa: Handelspolitische Unsicherheiten, Fragen der Sicherheitsarchitektur und die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft beschäftigen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. All dies wirkt bis in unseren Alltag hinein. Gerade in solchen Zeiten ist es entscheidend, unsere demokratischen Werte zu verteidigen. Populistische und extremistische Kräfte versuchen, Ängste zu schüren und einfache Antworten auf komplexe Fragen zu geben. Dem müssen wir mit Haltung, Sachlichkeit und Engagement entgegentreten. Wir sind gut beraten, wachen Auges hinzuschauen, welche Parteien unsere Demokratie schwächen wollen, um uns mutig gegen diese Einflüsse zu stellen. Für Euch, liebe Bürgerinnen und Bürger bietet die Landtagswahl am 08.03.2026 die Möglichkeit, durch Eure Wahlentscheidung aktiv an einer Stärkung der Demokratie und damit an einer wertvollen Zukunft mitzuwirken. Dafür mag ich heute schon werben. Demokratie lebt von Beteiligung, vom respektvollen Dialog und von der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – im Großen wie im Kleinen.